Der Raum - No Mans Land
Der Raum eröffnet mit seiner transparenten Architektur perspektivische Durchsichten und bietet damit die Basis für eine mehrfaltige Nutzung. Es verweiget, im theatralischen Sinn, die Kulissenkultur und läd ein den Raum als befreites Gebiet für neue Formen wahrzunehmen. Die Kombination aus rohem Bauwerk und gestalteten Elementen - wie Boden, Möbel, Medien und beschreibbaren Wänden und die abhanden gekommene Zentralperspektive - dienen zur vielfältigen Nutzung jenseits eingeübter Rezeptionspraktiken. Wir befinden uns im Spannungsfeld zwischen den derben Voraussetzungen des Raumes und dem Impuls sich daran zu reiben, wie auch einer zeitgenössischen Ästhetik der Innenarchitektur, des modernen Designs in der Verbindung von Minimalismus, Multifunktionalität und dem Versuch, darin ein Wohlempfinden herzustellen. Diese Qualitäten des Raums, verstehen wir als Grundvoraussetzung für neue künstlerische Entwicklungen. Ein Raum, der kein Theater ist, kein zu Hause, kein Büro, sondern ein NO MANS LAND. Ein Zwischendrin.

