Kartenpreise siehe bei den jeweiligen Veranstaltungen. Für Jugendliche unter 18 Jahren und Inhaber eines gültigen Berlin-Pass gilt ein ermässigter Eintritt von 3 €. 

Reservierung: Email oder Kartentelefon: 0157 88 44 0941

Kasse/Bar öffnet jeweils 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. 

Reservierte Karten bitte 15 Minuten vor der Vorstellung an der Kasse abholen. 


Zugang über Außentreppe Adalbertstr. 96.

Treppe zum Cafe Kotti hinauf, auf der Galerie nach rechts, am Wettbüro vorbei, über die Adalbertstr., durch die Gittertür, nach ca. 100m das letzte Ladenlokal.

Use stairs outside Adalbertstr.96 up to Galerie (Cafe Kotti). Turn right. Walk on Galerie trough the iron gate, to the very last location on the left in front of the flower bed.

Barrierefreiheit: Wir bitten Rollstuhlfahrer ihren Besuch einen Tag vor der Veranstaltung mit einer Email anzumelden: karten@viertewelt.de .

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Aktuell | Aktualisiert am 11.04.2017

Neuigkeiten | Vorschau | Programm | Karten und Kontakt.


Unser Programm wird ständig durch kurzfristig angesetzte Veranstalungen aktualisiert

VIERTE WELT | Im Zentrum Kreuzberg | Galerie 1. OG | Kottbusser Tor  


Gespräch | Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie der HU Berlin


Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus + Antigenderismus


Eine Diskussion mit Sabine Hark und Sighard Neckel


In deutscher Sprache

Organisation: Rahel Jaeggi & Lea-Riccarda Prix



Mo. 27.04. | Infos folgen




UNSINKBAR!

Enteignet das NZK!

Der städtebauliche Solitär Neues Zentrum Kreuzberg (NZK) am Kotti ist eines der Symbole für eine verfehlte und skandalöse Stadtbaupolitik. Der legendär reaktionäre Innensenator Landowski forderte in den 90er Jahren die Sprengung des Gebäudes.

In einem schnellen Schachzug soll das NZK jetzt im April von der Geschäftsleitung der NZK Kommanditgesellschaft an einen höchst bietenden internationalen Investitionsfond verkauft werden. Der Kaufvertrag ist aufgesetzt. Der kaufwillige Senat wurde im Bieterverfahren fürs Erste ausgestochen. Ob der Senat über den Bezirk von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch macht ist offen. Und es ist nicht einmal klar, ob die ca. 500 Kommanditisten von der Sache wissen. Ihre Anteilsscheine verstauben mehrheitlich in den Bankschließfächern westdeutscher Erben. Bis auf wenige interessiert sich keiner von ihnen für ihre Anteilsscheine, da das Gebäude selbst keinen Gewinn abwirft und jemals abgeworfen hat. Die Anteile werden vor allem aus Gründen der Steuervermeidung gehalten. Die um 1970 herum eingesetzten Einlagen haben sich schon vor Jahrzehnten in Form von steuerlichen Vergünstigungen bzw. Abschreibungen mit niedrig geschätzten 200% Gewinn amortisiert. Zu den entscheidenden jährlichen Gesellschafterversammlungen der KG kommen, wenn überhaupt, wenig mehr als 10 Anteilseigner und so liegt das Schicksal des Hauses ganz in der Hand der Geschäftsführung der KG. Bisher galt das NZK mit 40 Millionen Euro an öffentlichen Krediten belastet und angesichts des Sanierungsstaus als überschuldet und damit als unverkäuflich. Ein durchaus segensreicher Zustand in einem unverkäuflichen wie unsinkbaren Wrack arbeiten und leben zu können.

Um nach der Fertigstellung des Gebäudes den Konkurs der NZK KG abzuwenden, wurden mehrmals weitere, an Auflagen gebundene öffentliche Kredite (IBB) gewährt. Durch diese Auflagen wurde die NZK KG bis zu einem bestimmten Grad in die Zange genommen, was zu einer Verbesserung der baulichen und sozialen Situation führte und damit die "Wertigkeit" des Gebäudes erhöhte. So wurde zB. die Dächer begrünt und in den letzten 2 Jahren die Fassade saniert.

D.h. nicht nur der Bau des "nicht gelungenen NZK" wurde von der öffentlichen Hand finanziert, auch der private Besitz am NZK wurde mit zinslosen und gestundeten Folgekrediten von staatlichen Banken und den Stadt-Regierungen in der Vergangenheit, gesichert.  

In einer vernichtenden Studie im Auftrag der senatseigenen Gesellschaft für behutsame Stadterneuerung Berlin, S.T.E.R.N., mit dem schönen Titel "Denkbare alternative Strategien der öffentlichen Hand im Umgang mit dem Komplex „NZK“ von 1989 heißt es zusammenfassend: "Die grundgesätzlich verankerte Norm "Eigentum verpflichtet" wurde sträflich verletzt."


Mit dem weltweit verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten suchenden Geld hat sich die Lage geändert, das NZK wird wie bereits 1989 zum Objekt des Begehrens für eine jetzt global agierende Spekulation mit Beton.

Es ist an der Zeit, dieses Gebäude in die Hände des Gemeinwohls sprich der Kommune oder einer anderen, dem Gemeinwohl und der Wohlfarht verpflichteten Eigentumsform, zu übereignen.

Die im Grundgesetz dieses Landes verankerte Norm des Rechts auf Privatbesitz ist hier in jeder Hinsicht ad absurdum geführt und damit verwirkt.


Also, liberale Glaubensbrüder und -schwestern, werdet angesichts dieser Situation wieder revolutionär, wie es Eure Vorväter gegenüber der Aristokratie einmal waren - springt über euren Schatten und enteignet das Neue Zentrum Kreuzberg!

Wenn der Senat sich nicht zu einer solch kühnen und wunderbar theatralen Geste entschließen kann, fordern wir ihn auf, in den sauren Apfel zu beißen und sein Vorkaufsrecht geltend zu machen*) und das Gebäude in Besitz zu nehmen.


Berlin 9.4.2017


*) Aber vielleicht überrascht der amtierende Senat uns und die Eigentümer auch noch mit einem schönen wie unerwarteten juristischen Schachzug, der den Abschluss eines Kaufvertrages mit dem Investisionfonds, sprich Spekulationsfonds verhindert.


Mieterversammlung am Mi. 12.04 um 19:00 in die Vierte Welt




Gratulation:

Die Choreografin Helena Botto hat die Vierte Welt gewonnen | 27.3.17

Wir sind gespannt sie kennenzulernen und freuen uns auf ihre Vorarbeit zu einer Performance mit dem Titel MONSTRATOR. Hier bald mehr.

Showing: 18.04 | 20:00 | Eintritt frei (Infos siehe unten)



NICHT GEFÖRDERT #1, #2, #3,

Aufruf zur Beteiligung an einer kulturpolitischer Aktion im Rahmen des PAF vom 16. bis 18. Juni 2017

Einsendefrist: 1.Mai 2017

Wir möchten das Performing Arts Festivals nutzen, um die Schattenseite der Medaille zu thematisieren: Berlin ist seit der Wendezeit der ‚place to be’ für Künstler*innen. Der Run hört noch nicht auf, obwohl sich die Bedingungen stetig verschlechtern, stetig wächst die Diskrepanz zwischen den Projekten, die gefördert werden, und denjenigen, die leer ausgehen. Die Vierte Welt wird für drei Tage zum Ort für Konzepte, die nicht gefördert wurden. Wir wollen versuchen, einen kleinen Eindruck des „künstlerischen Überschusses und Reichtums Berlin“ zu geben, der sich nicht auf den Spielplänen und Förderlisten der Stadt wiederfindet. Wir laden euch ein, eure nichtgeförderten Konzepte vorzustellen. Jede Ausgabe, bei der jeweils 5 Künstler*innen ihre Konzepte präsentieren, wird durch eine Gesprächsrunde gerahmt: Gemeinsam debattieren wir über politische und kreative (Un-)Möglichkeiten zwischen Kunst und Prekarität. Beteiligen können sich Künstler*innen aller Sparten, die sich in der Lage sehen, mit den beschriebenen Bedingungen zu arbeiten. Aus allen Einsendungen werden 15 Konzepte gelost!


Die ganze Ausschreibung ist hier zu finden.




April | Do. 27.04. | 18:00 - 20:30

Aus aktuellen Anlass wurde das Programm der Veranstaltung geändert.

Aufruf

des Mieterrat des NZK

Zum bevorstehenden  Verkauf des

Neuen

Zentrum

Kreuzberg


Mieterver-

sammlung

Mi. 12.04.17

19:00

Vierte Welt

Programm


CAMPUS für weltverändernde Praxis

Kunst und Aktivismus

Ausstellung und Gespräch mit Kunst-Aktivist*innen


Wie ist das Verhältnis Kunst & Aktivismus? Wo ist das Transformatorische in verschiedenen Ansätzen?


Mit: Dies Irae, PENG!Kollektiv, Pappsatt, Harald Hahn,

kollektiv orangotango, Marcus Staiger, Elisa Müller/Institut für Widerstand im Postfordismus, Markus Wende,

Martin Keune/Agentur Zitrusblau


Mit Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung



Fr.. 21.04 | 18:00 | Eintritt frei



April | Fr. 21.04. | Eintritt frei

18:00 Ausstellung | 20:00 Gespräch

Großes Los

Aufruf

#2


Research Showing | Hellena Botto

MONSTERATOR


One needs to create monsters and engage into processes of othering in order to constantly reassure one's own sense of normalcy. Freakshows, human zoos and fairs of wonders existed for this purpose: to domesticate the Monster. What will happen if the border between the Monster and the Onlooker becomes blurred?

In this open rehearsal, the performers Marc Philipp Gabriel, Charles Matuschewski and Helena Botto are inviting you to take part in this experience and further reflect together on it.


Konzept und künstlerische Leitung: Helena Botto; Performance und Entwicklung: Helena Botto,

Marc Philipp Gabriel; Sounddesign: Charles Matuschewski; Video: Philipp Weinrich; Dramaturgie: Susanne Mayer; Dramaturgisches Mentoring/ wissenschaftliche Beratung: Susanne Foellmer; Lichtdesign: Gretchen Blegen;

Produktion: Julia Danila


Monstrator ist ein Koproduktion mit Hebelhalle | Künstlerhaus | Unterwegs Theater Heidelberg, mit Untersützung des Choreographischen Centrums Heidelberg | TanzAllianz, Ausufern Festival | Uferstudios, Goethe Institut Porto, Mala Voadora, Espaço Instável | Teatro do Campo Alegre Porto und

Vierte Welt.


In englischer Sprache



Di. 18.04 | 20:00 | Eintritt frei



April | Di. 18.04. | 20:00 | Eintritt frei


BETREUTE HAUSAUFGABEN

in der Vierten Welt


Berlin im April 2017. Es ist Deadlinezeit. In der ganzen Stadt verschwinden Künstler*innen aus dem Stadtbild. Sie schreiben einsam und allein am nächsten Antrag. Sie ringen um Ideen und Konzepte. Sie formulieren Kurzbiografien, verzweifeln an Excel-Tabellen und Budgets, suchen nach Mitstreiter*innen und wälzen stapelweise Bücher auf der Suche nach dem richtigen Eingangs-Zitat.


DIESE EINSAMKEIT MUSS NICHT SEIN.

Die Vierte Welt lädt ein. Besucht uns zu die

BETREUTEN HAUSAUFGABEN in der Vierten Welt!


Wir bieten euch Sitzgelegenheiten, Tische, Wifi, einen Schwarz-Weiß-Drucker, Kaffee, Tee, Kuchen, Bücher und Kolleg*innen zum austauschen, quatschen und gossipen. Uns ist dabei ganz egal, was ihr macht. Ihr könnt Konzepte schreiben oder ausdrucken, Mails beantworten, lesen, surfen, Kaffee und Kuchen schnorren, telefonieren oder einfach nur mal

vorbeischauen. Es geht einzig und allein darum, euch einen gemeinsamen Raum für den Teil eurer täglichen Arbeit anzubieten, der sonst still und allein in Privat- oder Gästewohnungen, Schlafzimmern, Cafés oder Flughäfen passiert.

Umso schöner, wenn es dabei auch noch zum kollegialen Austausch kommt. Und wenn nicht, macht das auch nichts.


Jede*r ist herzlich willkommen.


Mi. 19.04 | 14:00 - open end



NEU IM APRIL

April | Mi. 19.04 ab 14:00 - open end