kookbooks präsentiert:

#TERRASYNTHETICA

die permanente Koo00ok-Repräsentanz


Originallesung – 


Sonja vom Brocke, Venice singt, kookbooks 2015

Daniel Falb, CEK, kookbooks 2015 / Buchpremiere

Daniela Seel, was weißt du schon von prärie, kookbooks 2015


Moderation: Yevgeniy Breyger


Sonja vom Brocke, Daniel Falb und Daniela Seel stellen anlässlich der Premiere von CEK ihre in diesem Jahr bei kookbooks Berlin erschienenen Gedichtbände vor. Die Autor*innen geben Einblicke in die neuen Arbeiten und spüren den neonaturalistischen, terrasynthetischen und anthropozänen Schnittmengen ihrer Projekte nach. Was haben Falbs „Kepler 186f“-Exoplanetenfetischismus mit vom Brockes Rede vom „Halbaffenbeil“ zu tun, und was wissen beide wiederum von Daniela Seels „Prärie“?



Sonja vom Brocke, geboren 1980 in Hagen, studierte Philosophie, Germanistik und Anglistik in Köln, Hamburg und Paris. Ihre Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht, unter anderem in Edit, STILL, Lichtungen, Meise, „Westfalen, sonst nichts?“ und karawa.net. 2010 erschien „Ohne Tiere“ (Verlag Heckler und Koch), 2011 „thoughts fall / ins Fell“ (mit Christina Kramer). Sie war an Ausstellungen im In-und Ausland beteiligt. Sonja vom Brocke lebt in Berlin. „Venice singt“ ist ihr erster Einzelband.


Daniel Falb, geboren 1977 in Kassel, lebt in Berlin. Studium der Philosophie, Soziologie, Politologie. Promotion im Fach Philosophie zum Begriff der Kollektivität. Jüngere Arbeiten neben der Lyrik konzentrieren sich auf Geophilosophie und Kunsttheorie, und unter anderem auf das Projekt einer realistischen Kritik des Wissens jenseits der Lebenden. Falb veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien sowie die Bände „die räumung dieser parks. Gedichte“, kookbooks 2003, „BANCOR. Gedichte“, kookbooks 2009. Mit Ann Cotten, Hendrik Jackson, Steffen Popp und Monika Rinck verfasste er die kollektive Poetologie „HELM AUS PHLOX. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs“, Merve 2011; zuletzt erschien „Anthropozän. Dichtung in der Gegenwartsgeologie“, Verlagshaus Berlin 2015. Falb war Preisträger beim Lyrikdebütpreis des Literarischen Colloquiums Berlin 2005, Stipendiat der Stiftung Niedersachsen 2006, Stipendiat der Berliner Literaturförderung 2012 und Stipendiat am Künstlerhaus Edenkoben 2015.


Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt/Main, lebt als Dichterin, Übersetzerin und Verlegerin in Berlin. Ihr Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ erschien 2011, daneben veröffentlicht sie Beiträge in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien, im Internet und im Radio, zuletzt unter anderem in Sprache im technischen Zeitalter, Volltext, Neue Rundschau, im FAZ-Blog „Ich. Heute. 10 vor 8.“ und der DLF Lesezeit. Seit 1998 zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, drunter mit dem Illustrator Andreas Töpfer, der Musikerin PLANNINGTOROCK, dem Tänzer David Bloom, den Dichtern Rick Reuther, Robert Stripling und Steven J. Fowler. Ihre Gedichte wurden bislang in 13 Sprachen übersetzt. Für ihre Arbeiten wurde Daniela Seel vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg, dem Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg, dem Horst-Bienek-Förderpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und dem Kurt-Wolff-Förderpreis sowie mit Arbeitsstipendien der Villa Aurora, Los Angeles, des Goethe-Instituts Kopenhagen (in Reykjavik), des Berliner Senats und der Stiftung Brandenburger Tor.  


Do. 05. Novemberr 2015 | 20:00 Uhr | Bar/Kasse 19:30 | Eintritt frei