Audio-Visuelle Ausstellung | Programm


Open your eyes

INTERVENTIONEN 2016

hear my voice!


'MIGRATION nach Berlin – Jetzt bin ich hier'


PROGRAMM


15.7, Freitag: VERNISSAGE mit Konzert | ab 18 Uhr (Konzert 20 Uhr)


Projekt GUZU پرویکت گوزو

Dada-Farsi meets Drum‘n‘Punk 


Projekt Guzu ist eine postmoderne musikalische Absage jeglicher Identität entlang geographischer Grenzen. Die Musiker*innen verbinden traditionell-persische, brasilianisch-jazzige bis französisch-melancholische Sounds zu einem Experiment, das neue Weiten öffnet: Dada-Farsi meets Drum‘n‘Punk.


Projekt guzu is a postmodern denial to all musical belongings along geographical borders. projekt guzu overextends and captures itself. most of the time in farsi.


Beginn des Konzerts: 20:00 Uhr

Öffnung der Ausstellung: 18:00 Uhr


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16.7, Samstag: Film: Work in Progress | ab 15 Uhr (Film 20 Uhr)


Work in Progress: Screening einer Arbeitsprobe des Dokumentarfilms „Ali“


'Ali' (Arbeitstitel) ist ein Dokumentarfilm, der einen jungen, in Berlin lebenden Mann aus Niger durch seinen Alltag begleitet. Der Protagonist selbst führt die Kamera und gibt damit einen persönlichen Einblick in sein Leben.  

Bei der Ausstellung "Migration nach Berlin – Jetzt bin ich hier" zeigt das Filmteam zum ersten Mal eine Arbeitsprobe und lädt dazu ein, den Film durch Diskussionen und Anregungen aktiv mitzugestalten.


Beginn der Veranstaltung: 20:00 Uhr

Öffnung der Ausstellung: 15:00 Uhr


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17.7 Sonntag: Vortrag | ab 14 Uhr (Programm 18 Uhr)


Straßengezwitscher: Liveticker gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit


Im März 2015 riefen die beiden Dresdner Johannes Filous und Alexej Hock „Straßengezwitscher“ ins Leben. Der Twitter­-Kanal @streetcoverage erregte mit Livetickern von fremdenfeindlichen Kundgebungen in Freital, Heidenau oder Clausnitz viel Aufsehen und stieß zu Hochzeiten fremdenfeindlicher Proteste notwendige Diskurse an. Heute erreicht “Straßengezwitscher” mit Redaktionen in Dresden, Leipzig und Chemnitz Millionen Menschen.

Anhanf ausgewählter Beispiele vergangener Demo-Einsätze stellt das SG-Team Leipzig seine Arbeit vor.


Öffnung der Ausstellung: 14:00 Uhr

Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr



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18.7, Montag: Vortrag | ab 17 Uhr (Programm 19 Uhr)


Abschiebehaft - am Rande der Öffentlichkeit

Oder: Ungewollt und Weggeschlossen: Abschiebehaft in Deutschland


Aktivist_innen und Beteiligte vermitteln Impressionen aus der Abschiebehaft und informieren über Gründe und die Geschichte der Inhaftierung von Geflüchteten. Neben einem Vortrag gibt es Raum für Fragen und Diskussion.


Beginn der Veranstaltung 19:00Uhr

Öffnung der Ausstellung 17:00 Uhr



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19.7, Dienstag: Lesung | ab 17 Uhr (Programm 19 Uhr)


Daughters and Sons of Gastarbeiters: Geschichte(n) von damals...


Sie folgten ihren Eltern aus den Dörfern Anatoliens, Südeuropas, des Balkans nach Deutschland oder kamen in einem Arbeiterviertel der Bundesrepublik zur Welt. Ihre Väter und Mütter sollten in Deutschland als „Gastarbeiter" den Wirtschaftsaufschwung beflügeln. Ihr Kapitel ist ein wichtiger Teil der deutschen Nachkriegsgeschichte. Höchste Zeit, ihren Erinnerungen ein Forum zu bieten! Die Töchter und Söhne blicken zurück: In Lesungen erzählen sie persönliche Geschichten und lassen sie mit Bildern aufleben.


Daughters & Sons of Gastarbeiters ist eine offene Literaturplattform, die im Januar 2015 in Berlin ins Leben gerufen wurde. Die Gruppe setzt sich aus professionellen Autoren und Künstlern sowie aus Laien zusammen. In öffentlichen Lesungen führen die Akteure ihre Familiengeschichten in künstlerisch-performativer Form auf. Dabei werden die Auftritte von Bildprojektionen aus dem Familienalbum, Bühnenbild, Film und Musik begleitet. Die biographischen Erzählungen von Autoren unterschiedlicher Herkunft decken mit einer stilistischen Spannbreite verschiedene Aspekte der Migrationsgeschichte ab. Die erzählten Geschichten sollen einerseits einen öffentlichen Diskurs über das Selbstverständnis und die Relevanz der Einwanderer in der deutschen Gesellschaft anregen und andererseits Einwanderer animieren, sich dem Projekt mit ihren eigenen Erfahrungen anzuschließen.


Die Daughters & Sons of Gastarbeiters haben bisher zahlreiche Lesungen veranstaltet, zuletzt in Berlin, Hamburg und Essen. Dr. Çiçek Bacik leitet das Projekt seit der Gründung. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite: www.gastarbeiters.de.


Es lesen: Cicek Bacik | OK-Hee Jeong | Shlomit Tulgan | Zoran Terzic


Geöffnet ab: 17 Uhr

Lesung: 19:30 Uhr



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20.7, Mittwoch: Soli-Essen | ab 17 Uhr 


Soli-Essen

Die Besucher werden eingeladen internationale Spezialitäten im Rahmen einer Soliveranstaltung zu kosten und sich währenddessen in der Ausstellung ‚MIGRATION nach Berlin – Jetzt bin ich hier!’ umzusehen. 

Mit dem Erlös des Abends wird eine bevorstehende Hochzeit eines Geflüchteten mitfinanziert. 


Öffnung der Ausstellung: 17:00 Uhr



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21.7, Donnerstag: Konzert | ab 17 Uhr (Konzert 19 Uhr)


Eine musikalische Erzählung mit Karim Mansour


Karim Mansour ist ein 1972 in Damaskus geborener Musiker, der erst nach seinem Studium der Erziehungswissenschaften und Psychologie die Liebe zur Musik entdeckte. Mittlerweile wohnt Karim in Berlin, lernt Deutsch und tritt regelmäßig in Kneipen und Cafés auf.


An diesem Abend wird Karim Mansour ein Konzert geben, das die Geschichte des Syrienkrieges und die gegenwärtige Situation musikalisch wiedergeben soll. Karim Mansour gestaltet das Konzert mit zwei Instrumenten, einige Kapitel werden mit der Laute gespielt, eines der ältesten Instrumente überhaupt – an anderen Stellen übernimmt die Violine den erzählenden Teil des Stückes.

 


Beginn des Konzerts: 19:00 Uhr

Öffnung der Ausstellung: 17:00 Uhr



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22.7, Freitag: 

Programm in Vorbereitung



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23.7, Samstag: Vortrag | ab 15 Uhr (Programm 18 Uhr)


Migration aus Nordkorea



Die Berliner Menschenrechtsorganisation „Saram e.V. – Für Menschen in Nordkorea“ (saram-ev.de) setzt sich für mehr Wissen um die grauenvolle Menschenrechtslage in Nordkorea ein. Sie organisiert

Info-Veranstaltungen und lädt einmal im Jahr zu einem Filmfestival ein. Derzeit übersetzt „Saram“ einen 400-seitigen UN-Bericht über Nordkorea ins Deutsche, in dem auch Überlebende aus

nordkoreanischen Konzentrationslagern zu Wort kommen. Im Rahmen der Ausstellung von „Refugee Report“ (refugee-report.de) informiert „Saram“ über die Lage nordkoreanischer Flüchtlinge, von denen einige in Deutschland leben.


Beginn der Veranstaltung: 18:00

Öffnung der Ausstellung: 15:00



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24.7, Sonntag: Vernetzung | ab 12 Uhr


Vernetzung:  Orgas & Initiativen zum Thema Geflüchtete in Berlin


Wer engagiert sich wie und welche Angebote gibt es? Wo kann ich helfen und wo bekomme ich Hilfe? An diesem Sonntag kommen verschiedene Initiativen und Organisationen zusammen um ihre Arbeit in Gesprächen vorzustellen. Bei dem offenen „Initiativen Markt“ kann man sich austauschen, Erfahrungen teilen, Hilfe in Anspruch nehmen und Projekte kennenlernen. 


Beginn: 12:00



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26.7, Dienstag: Film | Geöffnet ab 18 Uhr | Film ab 21 Uhr


Rote Tragödie

ca. 75 Minuten | in ch-deutsch, deutsch und englisch, mit englischen Untertiteln


Boris Blaschko ist ein Kollektiv, welches seinen Wohn- und Arbeitsmittelpunkt hauptsächlich in Berlin hat. Der Film "Rote Tragödie" ist ein Produkt dieses Umstands; viel Freiraum, wenig finanzielle Mittel, eine große kulturelle Vielfalt. So wird das Medium Film sehr unbekümmert angefasst: keine klassischen Genres, eine unkonventionelle, experimentelle Dramaturgie und viel Videokunst erheben die einfache Handlung auf eine theatrale Ebene und verleihen dem tragischen Moment im Film eine groteske, komische Note.



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27.7, Mittwoch: FINISSAGE | ab 17 Uhr (Film 19 Uhr)


FINISSAGE und Filmvorführung: Meine Heimat (UT deutsch)


Der Film ist eine Zusammenfassung einer syrischen Fernsehserie und beschreibt die aktuelle Situation der syrischen Flüchtlinge. Die Serie beschreibt den Fluchtweg von der Türkei bis nach Europa und zeigt verschiedene Aspekte auf, mit denen Menschen auf der Flucht konfrontiert sind.

Die Serie ist bislang nur auf Arabisch verfügbar, für das Screening wurde ein deutscher Untertitel erarbeitet.


Öffnung: 17Uhr

Film: 19 Uhr




Juli | Freitag 15. Juli bis Mittwoch 27. Juli | Eintritt frei

Ausstellung ist jeweils zwei Stunden vor den Abend- veranstaltungen geöffnet