Performance + Diskussion

Vision Zerstörung

Schobeß I Menge | Ospald | Köster

Sa. 01.09.2018 | 20 Uhr | Bar /Kasse: 19:30 | Eintritt: 10 / 7,50 / 5 Euro

Die Lust am Kaputtmachen und der süße Kitzel des Untergangs scheinen zur Zeit allgegenwärtig zu sein. In postapokalyptischen TV-Serien, medialen Schlagzeilen sowie auch in den Programmen der Staats- und Stadttheater werden reale Krisen und Kriege aufgegriffen und genüsslich in fiktionalen Katastrophenszenarien weitergesponnen. Doch woher kommt diese Lust an der Zerstörung? Sitzt sie immer schon in uns allen drin oder reagieren wir mit ihr auf ein destruktives politisches Programm? Und wie wollen und können wir eigentlich entscheiden, wann Zerstörungslust legitim ist und wo der Spaß aufhört? Gemeinsam mit dem Publikum nehmen wir die verschiedenen Aspekte und Perspektiven von Zerstörungslust performativ und diskursiv auseinander.


Franziska Menge (Regie) ist Theatermacherin mit Fokus auf performative Versuchsanordnungen außerhalb von normierten Theaterkontexten. Elise Schobeß (Dramaturgie) befasst sich in ihren Arbeiten mit der Schnittstelle von Kunst und Gesellschaftswissenschaften. Viola Köster (Text) ist studierte Politikwissenschaftlerin sowie freie Dramaturgin und Autorin mit besonderem Interesse an der Verbindung von physischem und verbalem Text. Leon Ospald (Text) ist Schauspieler und Dramatiker und studiert Szenisches Schreiben an der UdK Berlin. In diesem Projekt arbeiten Viola und Leon als Autorenduo zusammen.


Sprache: Englisch | Deutsch

Dauer: 1 Stunde im Anschluss 1 Stunde Dikussion